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Elementarversicherung Als Elementarschaden wird in der Versicherungsbranche ein Schaden bezeichnet, der durch eines der vier Elemente (Erde, Wasser, Luft, Feuer) an Menschen oder Gütern verursacht wird. Durch Überschwemmungen und Naturkatastrophen rückt das Thema Elementarversicherungen immer mehr in den Mittelpunkt. Im Gespräch ist sogar die Einführung einer Pflicht- Elementar-Versicherung.Es ist möglich, Elementarschäden in einer Wohngebäudeversicherung mit einzuschließen. Einige Versicherungsunternehmen bieten eine erweiterte Elementarschadenversicherung als Ergänzung zur Hausrat oder Gebäudeversicherung an. Bei einer Elementarversicherung werden Schäden abgedeckt, die durch Überschwemmungen, Hochwasser, Erdbeben, Schneedruck oder Lawinen entstehen. Nicht jeder, der sich gegen Elementarschäden versichern möchte, erhält auch eine Versicherung. Schlecht sieht es aus, wenn man in einem Hochwasser gefährdeten Gebiet wohnt. Es gibt drei Gefährdungsklassen bei der Elementarversicherung: Gefährdungsklasse 1: Überschwemmungen seltener als einmal alle 50 Jahre Gefährdungsklasse 2: Überschwemmungen häufiger als einmal alle 50 Jahre, aber seltener als einmal alle 10 Jahre Gefährdungsklasse 3: Überschwemmungen häufiger als einmal alle 10 Jahre Bei der Gefährdungsklasse 3 werden Sie kaum einen Versicherer finden, der Sie gegen Elementarschäden versichert. Oft werden Sie sich nur versichern können, wenn in den letzten 10 Jahren kein Elementarschaden an Ihrem Haus und Grundstück verzeichnet wurde. Meist wird auch nur ein Versicherungsschutz mit einer Selbstbeteiligung angeboten und/oder die Leistungen werden begrenzt. Deshalb ist es wichtig, sich abzusichern, bevor etwas passiert. Wenn man also die Umgebung seines Zuhauses mal genau ins Auge fasst und erkennt, es könnte zu einer Überschwemmung, einem Hangrutsch, einem Hochwasser oder ähnlichem kommen, dann sollte man sich um Versicherungsschutz bemühen. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind beispielsweise Schäden, die durch Sturmflut, Deichbruch oder Grundwasser entstehen. Ebenso alle nicht durch die Natur bedingten Schäden, wie z.B. Schäden durch Bergbau, Kanalsysteme, Erschütterungen durch Baustellen oder LKW. Man kann sich auch gegen Rückstau von Abflussrohren versichern. Dazu ist aber der Einbau einer Rückstauklappe notwendig. Durch die rasante Aufheizung des Klimas nehmen die Wetterextreme zu. Heute ist die Gefahr größer, durch Hochwasser, Sturzfluten oder Lawinen in Not zu geraten, als durch Feuer. Deshalb macht der Abschluss einer Elementarversicherung für Privathaushalte und für Gewerbetreibende Sinn. Im Falle eines Elementarschadens übernimmt die Versicherung Aufräumungs- und Schadensminimierungskosten und alle Kosten für notwendige Reparaturmaßnahmen. Ist am Haus Totalschaden entstanden, übernimmt die Versicherung den Wiederaufbau. |
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