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KampfhundehalterversicherungDie so genannten Kampfhunde sind in Deutschland in Verruf geraten. Durch Angriffe auf Menschen haben einzelne Tiere den Ruf dieser früher ausschließlich für Tierkämpfe gezüchteten Rassen zerstört. Leider sind viele Versicherungsgesellschaften auf den Zug der Medienhetze aufgesprungen. Sie versichern Kampfhunde entweder gar nicht mehr oder zu unmöglichen Konditionen.Heute ist in Gesetzen ganz genau festgelegt, welche Hunderassen und Kreuzungen als Kampfhunde gelten und der Halter entsprechend eine Kampfhundehalterversicherung benötigt. In den einzelnen Bundesländern gelten unterschiedliche Hundeverordnungen. Sinn dieser ist es, durch Einschränkungen bei der Haltung gestimmter Rassen die Sicherheit der Menschen vor Angriffen durch diese Tiere zu vergrößern. Wer wissen möchte, ob sein Hund als Kampfhund gelistet ist, muss in der Rasseliste seines Heimatbundeslandes nachschauen. Es gibt derzeit in Deutschland 10 verschiedene Definitionen, welche Rassen gefährlich sein könnten.Eine Hundehaftpflicht schützt vor Schadensansprüchen, wenn der Familienhund einen Schaden bei Dritten verursacht. Kampfhunde stellen in den Augen der Gesellschaft aber eine besondere Gefahr dar und müssen deshalb extra versichert werden. Diese Versicherungen kommen für Sach-, Personen- und Vermögensschäden auf, die durch einen Kampfhund entstehen. Sie sind in der Regel wesentlich teurer, als normale Hundehaftpflichtversicherungen. Es gibt Versicherungen, die lehnen die Versicherung eines Kampfhundes kategorisch ab, da ihnen das Risiko zu groß ist. Andere lassen sich dieses Risiko teuer bezahlen. Es gibt aber auch Versicherungen, die versichern einen Kampfhund zu fairen Konditionen. Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall. Damit die Kampfhundehalterversicherung auch zahlt, müssen die Bedingungen, welche die einzelnen Bundesländer stellen, auch eingehalten werden. Wenn man mit seinem Kampfhund quer durch Deutschland reisen möchte, sollte man sich vorher erkundigen, was zu beachten ist. Leinenzwang gilt fast überall, aber schon bei der Maulkorbpflicht gibt es große Unterschiede. Einige Länder verlangen einen Sachkundenachweis des Halters oder einen Wesenstest. Eine Kennzeichnung durch Tätowierung ist inzwischen Pflicht. Einige Bundesländer verlangen sogar eine Kastration oder Sterilisation der Hunde. Ebenso gibt es Zugangsverbote bei öffentlichen Festen, in Freibädern und auf Spielplätzen. Es ist in jedem Fall sicherer, sich an diese Regeln zu halten, auch wenn der eigene Hund ganz brav und kein bisschen aggressiv ist. Die Medien haben einen derartigen Hass auf Kampfhunde geschürt und viele Politiker haben mit ihren Kampagnen zu diesem Thema Karriere gemacht. Es ist tragisch, dass Menschen durch Hunde verletzt werden. Aber es sterben jedes Jahr mehr Menschen an Wespen- und Bienenstichen und dafür gibt es keine Extra-Versicherung. |
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Es gibt derzeit in Deutschland 10 verschiedene Definitionen, welche Rassen gefährlich sein könnten.